9. Oktober, 20 Uhr in der Schlossbrauerei Aulendorf

Musikkabarett mit Liedern von oberschwäbisch bis international

präsentiert von Uli Gnann und Matthias Wolf

Bei den BienastichBuaba erwarten Sie nicht nur ausgewählte Stücke von bekannten Künstler wie Udo Jürgens, Max Raabe, BAP, Elvis oder Udo Lindenberg. Auch Raritäten von Roland Hefter, Ludwig Hirsch und „da Huawa da Meier und I“ werden möglichst nahe am Original interpretiert oder parodiert.
Zwischendrin gibt´s oft lustige aber auch mal tiefsinnige Ansagen von Uli Gnann. Einzelne Programmpunkte werden von den beiden Aulendorfern Max Baier und Oli Kübler gesanglich und instrumental bereichert.

Eintrittskarten gibt´s bei der Schloßbrauerei Aulendorf im Wirtshaus „Schalander“ im VVK für 14,- EUR (Abendkasse 16,- EUR).
Die Hälfte des Eintritts-erlöses geht an das „Project Rebound“ (Hilfsprogramm von BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken für verletzte und traumatisierte afrikanische Kinder).




Pressestimmen:

Pesseartikel aus der Schwäbischen Zeitung vom 10.10.2016,
Claudia Buchmüller:

„Bienastich Buaba“ spielen vor ausverkauftem Haus


Erstes gemeinsames Lieder-Programm von Uli Gnann und Matthias Wolf begeistert Publikum

Die Bienastich Buaba Matthias Wolf (links) und Uli Gnann (rechts) traten mit den Gastmusikern Max Baier (zweiter von links) und Oli Kübler (zweiter von rechts) auf. Claudia BuchmüllerDie Bienastich Buaba Matthias Wolf (links) und Uli Gnann (rechts) traten mit den Gastmusikern Max Baier (zweiter von links) und Oli Kübler (zweiter von rechts) auf.

Aulendorf sz - „Dia könnet’s richtig guat“, so eine begeisterte Zuhörerin nach dem Liederabend am Sonntag in der ausverkauften Spielerei der Schlossbrauerei in Aulendorf. Gemeint waren die „Bienastich Buaba“ alias Uli Gnann und Matthias Wolf, die mit ihrem ersten gemeinsamen Programm dem Publikum einen abwechslungsreichen Musikabend bescherten.

Zwei Jahre hat das Duo, das immer schon ein Programm „mit mehr Musik und weniger Text“ auf die Bühne bringen wollte, an selbigem gearbeitet. Herausgekommen ist eine ausgewogene Mischung von Titeln bekannter Liedermacher und Musikstücken unbekannter Interpreten. Hintersinniger, manchmal etwas derber Humor wurde begleitet von leisen Tönen und nachdenklich machenden, tiefsinnigen Texten. Erst wenige Wochen vor dem Auftritt kamen die Aulendorfer Max Baier und Oli Kübler als Tüpfelchen auf dem i dazu und trugen zur Vielfalt des Abends bei. Instrumental kam neben einer Kistentrommel (Cajón) ein E-Piano zum Einsatz, äußerst einfühlsam und virtuos gespielt von Baier und Wolf.

Mitmach-Lieder

„Du bisch so a nette Grott und trotzdem so a Luader“, getextet und komponiert von Werner „Qualmi“ Rauch, einem Aulendorfer Original, stand am Anfang des Abends und sein „I be an Auledorfer“ bildete den Abschluss. Dazwischen lagen viele bekannte Titel, wie „Ein ehrenwertes Haus“ von Udo Jürgens, Udo Lindenbergs „Sonderzug nach Pankow“ und nicht zuletzt „Ich fahr mit meiner Klara in die Sahara“. Dabei imitierten die Sänger die Ursprungs-Liedermacher mehr als gekonnt. Unterhaltsam waren auch jene Titel, die das Gros der Anwesenden zum ersten Mal hörte. Absoluter Höhepunkt der Darbietung unbekannter Musikstücke war das Mit-denk-und-Mit-sing-Lied „Energiemix“ der bayrischen Gruppe „Da Huawa, da Meier und I“. Dabei sollte das Publikum singend Worte ergänzen. Dass diese Aufgabe gar nicht so einfach war, zeigte sich an manchem Schulterzucken Richtung Sitznachbar. Wesentlich leichter fiel das Einstimmen in Bodo Wartkes „Ja Schatz“. Diejenigen im Publikum, die bei dem Begriff „Musikkabarett“ an umgeschriebene Texte auf Melodien bekannter Lieder gedacht hatten, waren wohl etwas verblüfft, dass ausschließlich die Originaltexte vorgetragen wurden. Darauf angesprochen erklärten die vier Oberschwaben in der Pause: „Es gibt so viele gute Sachen, da muss man nicht immer was Neues erfinden.“ Ihre Intention sei, die Stücke möglichst nahe am Original auf die Bühne zu bringen und dem Publikum auch Lieder, die teilweise in Vergessenheit geraten sind, wieder in Erinnerung zu bringen. Dass ihnen das hervorragend gelungen ist, zeigte sich am begeisterten Schlussapplaus.

Quellangabe: http://szo.de/_arid,10541912